Allgemeine Geschäftsbedingungen
Mind your Business GbR
Trainings Workshops Coachings Prozessbegleitungen
Stand 9. September 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln Verträge mit Unternehmen, Selbstständigen und Privatkunden über Präsenzveranstaltungen, Live-Online-Formate, Einzelcoachings und längerfristige Begleitungen. Individuelle Angebote gehen diesen Bedingungen vor, soweit sie abweichende Regelungen enthalten.
| Anbieter | Mind your Business GbR, vertreten durch die Gesellschafter Helen Röcker und Björn Röcker |
|---|---|
| Anschrift | Berggasse 35, 72116 Mössingen |
| E Mail | helen.roecker@mindyourb.de |
| Telefon | 0176 44734481 |
1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Trainings, Seminare, Workshops, Coachings, Sparring, Shadowing, Analysen, Beratungs- und Prozessbegleitungen sowie vergleichbare Dienstleistungen des Anbieters. Sie gelten für Präsenzleistungen und für zeitgleich durchgeführte Online-Leistungen.
(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Gegenüber Unternehmern gelten entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
(4) Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder Vertrag haben Vorrang. Im Übrigen gelten diese AGB in der bei Vertragsschluss einbezogenen Fassung.
2 Angebote und Vertragsschluss
(1) Darstellungen von Leistungen auf der Website, in sozialen Medien oder in Informationsunterlagen sind grundsätzlich unverbindlich und stellen noch kein verbindliches Angebot dar.
(2) Bei individuellen Anfragen kommt der Vertrag zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot des Anbieters innerhalb der darin genannten Frist annimmt. Die Annahme kann in Textform, insbesondere per E-Mail, oder durch Unterzeichnung erfolgen.
(3) Bei einer direkten Onlinebuchung gibt der Kunde mit Betätigung der eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten Schaltfläche ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt durch eine ausdrückliche Buchungsbestätigung, durch Bereitstellung der gebuchten Leistung oder nach Maßgabe des im Buchungsprozess klar beschriebenen Ablaufs zustande. Eine reine Eingangsbestätigung ist noch keine Annahme, sofern sie nicht ausdrücklich als Buchungsbestätigung bezeichnet ist.
(4) Anmeldungen oder Buchungen für andere Teilnehmende dürfen nur durch hierzu berechtigte Personen vorgenommen werden. Vertragspartner und zahlungspflichtig bleibt der buchende Auftraggeber, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
3 Leistungsumfang und Durchführung
(1) Inhalt, Ziel, Umfang, Ort, Zeitraum, Anzahl der Termine, Teilnehmendenzahl und Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder der Buchungsbestätigung.
(2) Der Anbieter erbringt die vereinbarten Leistungen fachgerecht und orientiert sich an der vereinbarten Zielsetzung. Ein bestimmter wirtschaftlicher, persönlicher, gesundheitlicher oder sonstiger Erfolg ist nicht geschuldet. Entscheidungen und Umsetzung verbleiben beim Auftraggeber beziehungsweise bei den Teilnehmenden.
(3) Der Anbieter darf geeignete Mitarbeitende, Kooperationspartner oder externe Trainer einsetzen. Ein Austausch der eingesetzten Person oder eine angemessene Anpassung von Ablauf, Methoden oder Inhalten ist zulässig, wenn der Vertragszweck dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird und die Änderung für den Auftraggeber zumutbar ist.
(4) Zeitangaben für Workshops und Trainings umfassen die in der Leistungsbeschreibung vorgesehenen Pausen. Nicht abgerufene oder wegen verspäteten Erscheinens verkürzte Leistungszeit wird nicht nachgeholt, soweit die Verzögerung aus dem Verantwortungsbereich des Auftraggebers oder eines Teilnehmenden stammt.
4 Mitwirkung des Auftraggebers und der Teilnehmenden
(1) Der Auftraggeber stellt die für die Leistung erforderlichen Informationen, Ansprechpersonen, Zugänge und Entscheidungen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Bei Leistungen im Unternehmen sorgt er für geeignete Räume, die erforderliche Technik, einen sicheren Zugang sowie die organisatorische Freistellung der Teilnehmenden, soweit nichts anderes vereinbart ist.
(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass die von ihm benannten Teilnehmenden über die wesentlichen organisatorischen Bedingungen, die Vertraulichkeitsregeln und die Eigenverantwortung bei Übungen informiert werden.
(3) Teilnehmende haben Sicherheits- und Organisationshinweise zu beachten. Der Anbieter kann Personen von einer Veranstaltung ganz oder teilweise ausschließen, wenn sie den Ablauf erheblich stören, andere gefährden oder trotz Aufforderung gegen wesentliche Regeln verstoßen. Beruht der Ausschluss auf einem vom Teilnehmenden zu vertretenden Verhalten, bleibt der Vergütungsanspruch unter Anrechnung ersparter Aufwendungen bestehen.
(4) Verzögert sich die Leistung durch fehlende oder verspätete Mitwirkung, verschieben sich vereinbarte Fristen angemessen. Nachweisbare zusätzliche Aufwände werden nur berechnet, wenn der Auftraggeber die Verzögerung zu vertreten hat und zuvor auf die möglichen Mehrkosten hingewiesen wurde.
5 Coaching und gesundheitsbezogene Grenzen
(1) Coaching, Sparring und Training sind eigenverantwortliche Beratungs- und Entwicklungsprozesse. Sie ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung und keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
(2) Teilnehmende entscheiden selbst, in welchem Umfang sie sich an Reflexionen und praktischen Übungen beteiligen. Bestehen gesundheitliche oder psychische Einschränkungen, die für eine sichere Teilnahme erheblich sein können, ist vor der Teilnahme fachlicher Rat einzuholen. Gegenüber dem Anbieter müssen nur solche funktionalen Einschränkungen mitgeteilt werden, die für eine sichere Anpassung der Durchführung erforderlich sind; Diagnosen müssen nicht offengelegt werden.
(3) Der Anbieter gibt keine Heilungs-, Umsatz-, Abschluss-, Förder- oder sonstigen Erfolgsgarantien. Eine bewilligte Förderung berührt die Zahlungspflicht nur, wenn dies im individuellen Angebot ausdrücklich als Bedingung vereinbart wurde.
6 Live Online Leistungen
(1) Bei Live-Online-Leistungen erhält der Kunde die erforderlichen Zugangsdaten vor dem Termin. Zugangsdaten dürfen nur den angemeldeten Teilnehmenden zur Verfügung gestellt und nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden.
(2) Der Kunde ist für eine geeignete Internetverbindung, ein funktionsfähiges Endgerät, aktuelle Software sowie Audio- und gegebenenfalls Videofunktionen verantwortlich. Der Anbieter informiert rechtzeitig über besondere technische Mindestanforderungen.
(3) Kann eine Leistung aufgrund einer technischen Störung im Verantwortungsbereich des Anbieters nicht oder nicht sinnvoll durchgeführt werden, wird sie nach Wahl des Anbieters innerhalb angemessener Zeit nachgeholt oder anteilig erstattet. Vorübergehende Störungen im Verantwortungsbereich des Kunden gelten nicht als Ausfall des Anbieters; soweit praktikabel, wird eine angemessene Ersatzteilnahme angeboten.
(4) Bild-, Ton- oder Bildschirmaufzeichnungen sind nur zulässig, wenn alle betroffenen Personen zuvor ausdrücklich zugestimmt haben. Der Anbieter zeichnet Veranstaltungen ebenfalls nur nach vorheriger Information und erforderlicher Einwilligung auf.
7 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot oder der Buchungsdarstellung. Preise gegenüber Verbrauchern werden als Gesamtpreise einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen. Gegenüber Unternehmern verstehen sich Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern sie als Nettopreise bezeichnet sind.
(2) Reise-, Übernachtungs-, Raum-, Material- oder sonstige Nebenkosten werden nur berechnet, wenn dies vor Vertragsschluss vereinbart oder im Angebot transparent ausgewiesen wurde.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Zugang ohne Abzug fällig, sofern im Angebot oder in der Rechnung kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist. Bei vereinbarter Ratenzahlung gelten die dort genannten Fälligkeiten.
(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Der Anbieter darf noch nicht erbrachte Leistungen nach vorheriger Mahnung und angemessener Nachfrist zurückhalten, soweit dies unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen zumutbar ist.
(5) Der Kunde darf nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Gegenforderungen aufrechnen. Diese Einschränkung gilt nicht für Ansprüche des Verbrauchers, die mit seiner Zahlungspflicht aus demselben Vertragsverhältnis rechtlich verknüpft sind. Gesetzliche Zurückbehaltungsrechte bleiben unberührt.
8 Absagen und Terminänderungen durch den Kunden
(1) Gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs- und Rücktrittsrechte bleiben unberührt. Für darüber hinausgehende Absagen bereits verbindlich gebuchter Termine gelten die nachfolgenden Regelungen.
(2) Einzeltermine für Coaching, Sparring oder Beratung können bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei verschoben oder abgesagt werden. Bei einer späteren Absage bis 24 Stunden vor Beginn werden 50 Prozent, bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor Beginn oder bei Nichterscheinen 100 Prozent der vereinbarten Terminvergütung als pauschalierter Schadensersatz berechnet.
(3) Für exklusiv beauftragte Trainings, Workshops, Inhouse-Veranstaltungen und fest reservierte Veranstaltungstage gelten folgende Pauschalen, sofern im Angebot keine abweichende Regelung vereinbart wurde:
| Zugang der Absage vor Veranstaltungsbeginn | Pauschale der vereinbarten Vergütung |
|---|---|
| 30 Kalendertage oder früher | kostenfrei, ausgenommen vereinbarte nicht stornierbare Fremdkosten |
| 29 bis 15 Kalendertage | 30 Prozent |
| 14 bis 8 Kalendertage | 60 Prozent |
| 7 Kalendertage bis 48 Stunden | 80 Prozent |
| weniger als 48 Stunden oder Nichterscheinen | 90 Prozent |
(4) Dem Kunden bleibt in allen Fällen der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Ersparte Aufwendungen und eine tatsächlich mögliche anderweitige Belegung werden angerechnet. Dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren tatsächlichen Schadens vorbehalten; dies gilt gegenüber Verbrauchern nur, soweit gesetzlich zulässig.
(5) Die Benennung einer geeigneten Ersatzperson ist bis zum Leistungsbeginn kostenfrei möglich, sofern keine personenbezogenen Auswahlgründe entgegenstehen. Bei individuell zugeschnittenem Coaching bedarf die Übertragung der Zustimmung des Anbieters.
(6) Für mehrmonatige Begleitungen richten sich Laufzeit, Beendigung und die Folgen vorzeitiger Beendigung vorrangig nach dem individuellen Angebot und im Übrigen nach den gesetzlichen Vorschriften. Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Kündigung sowie zwingende Kündigungsrechte bleiben unberührt.
9 Absage und Änderungen durch den Anbieter
(1) Der Anbieter darf Termine aus wichtigem organisatorischem Grund, insbesondere wegen Erkrankung der vorgesehenen durchführenden Person, Ausfall notwendiger Infrastruktur oder höherer Gewalt, verlegen oder absagen. Der Kunde wird unverzüglich informiert.
(2) Bei einer Verlegung wird ein zumutbarer Ersatztermin angeboten. Ist dieser für den Kunden nicht zumutbar oder wird die Leistung endgültig abgesagt, werden bereits gezahlte Vergütungen für den betroffenen Leistungsteil erstattet. Weitergehende Ansprüche richten sich nach Abschnitt 15.
(3) Bei offenen Gruppenveranstaltungen darf der Anbieter eine zuvor mitgeteilte Mindestteilnehmendenzahl zugrunde legen. Wird sie nicht erreicht, kann die Veranstaltung bis zu dem in der Leistungsbeschreibung genannten Zeitpunkt abgesagt werden. Fehlt dort eine Frist, erfolgt die Absage grundsätzlich spätestens sieben Kalendertage vor Beginn.
(4) Angemessene Änderungen des Veranstaltungsorts innerhalb derselben Region, der Raumaufteilung, der Methoden oder der zeitlichen Reihenfolge sind zulässig, soweit der Gesamtcharakter und der Vertragszweck erhalten bleiben und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
10 Höhere Gewalt
(1) Kann eine Partei ihre Leistung aufgrund eines bei Vertragsschluss nicht vorhersehbaren und auch bei zumutbarer Sorgfalt nicht abwendbaren Ereignisses vorübergehend nicht erbringen, ruhen die betroffenen Leistungspflichten für die Dauer und im Umfang der Behinderung. Dazu können insbesondere behördliche Maßnahmen, Naturereignisse, erhebliche Verkehrsstörungen, Ausfälle kritischer Infrastruktur oder vergleichbare Ereignisse gehören.
(2) Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich und wirkt an einer zumutbaren Ersatzlösung mit, etwa einer Terminverlegung oder einer Live-Online-Durchführung. Dauert die Behinderung so lange an, dass ein Festhalten am Vertrag unzumutbar ist, können beide Parteien den noch nicht erbrachten Teil beenden. Bereits erbrachte Leistungen bleiben zu vergüten.
11 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Beide Vertragsparteien behandeln nicht offenkundige geschäftliche und persönliche Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
(2) Bei vom Arbeitgeber beauftragten Einzelcoachings werden persönliche Gesprächsinhalte nicht ohne vorherige Zustimmung der betroffenen Person an den Auftraggeber weitergegeben. Davon ausgenommen sind organisatorische Angaben wie Durchführung oder Ausfall eines Termins sowie Fälle, in denen eine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung besteht. Abweichende Berichts- oder Feedbackwege müssen vor Beginn transparent vereinbart werden.
(3) In Gruppenformaten werden die Teilnehmenden zur Vertraulichkeit über persönliche Beiträge anderer angehalten. Der Anbieter kann jedoch nicht garantieren, dass sich sämtliche Teilnehmenden an diese Verpflichtung halten.
(4) Personenbezogene Daten werden nach den geltenden Datenschutzvorschriften und der Datenschutzerklärung des Anbieters verarbeitet. Soweit für eine Leistung eine Auftragsverarbeitung vorliegt, schließen die Parteien vor Beginn eine gesonderte Vereinbarung.
12 Nutzungsrechte und Unterlagen
(1) Arbeitsunterlagen, Präsentationen, Konzepte, Vorlagen, Videos und sonstige Inhalte des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die überlassenen Unterlagen für eigene persönliche Zwecke beziehungsweise bei Unternehmenskunden für den vereinbarten internen Zweck zu nutzen.
(2) Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weiterverkauf, öffentliche Zugänglichmachung, Bearbeitung oder Weitergabe an nicht teilnehmende Dritte ist ohne vorherige Zustimmung nicht gestattet, soweit das Gesetz keine zwingende Ausnahme vorsieht.
(3) Vom Kunden bereitgestellte Unterlagen dürfen vom Anbieter im für die Vertragsdurchführung erforderlichen Umfang genutzt werden. Der Kunde versichert, hierzu berechtigt zu sein und keine Rechte Dritter zu verletzen.
13 Arbeitsergebnisse und Umsetzung
(1) Analysen, Empfehlungen, Maßnahmenpläne und sonstige Arbeitsergebnisse beruhen auf den zum Zeitpunkt der Leistung verfügbaren Informationen. Der Auftraggeber prüft vor einer Umsetzung, ob die Empfehlung unter seinen tatsächlichen, rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geeignet ist.
(2) Soweit der Anbieter bei der Auswahl oder Konfiguration fremder Software, Plattformen oder Dienstleister unterstützt, kommt der Vertrag über das Drittprodukt ausschließlich zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Drittanbieter zustande, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Verfügbarkeit, Datenschutz und Leistungsumfang des Drittprodukts richten sich nach dessen Bedingungen.
14 Mängel und Beanstandungen
(1) Der Kunde teilt erkennbare Abweichungen von der vereinbarten Leistung möglichst zeitnah mit und gibt dem Anbieter Gelegenheit zur Abhilfe, soweit eine Abhilfe möglich und zumutbar ist. Zwingende gesetzliche Rechte und Fristen werden dadurch nicht eingeschränkt.
(2) Subjektive Unzufriedenheit oder das Ausbleiben eines nicht zugesagten Erfolgs begründen für sich allein keinen Mangel, wenn die vereinbarte Leistung ordnungsgemäß erbracht wurde.
15 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung, für schuldhaft verursachte Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang ausdrücklich übernommener Garantien.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden, Erfüllungsgehilfen und eingesetzten Kooperationspartner des Anbieters.
(5) Die Teilnahme erfolgt im Rahmen der persönlichen Eigenverantwortung. Dies schließt die gesetzlichen Sorgfalts-, Verkehrssicherungs- und Schutzpflichten des Anbieters nicht aus. Für persönliche Gegenstände wird nur nach Maßgabe der vorstehenden Absätze gehaftet.
16 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern kann bei einem im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung am Ende dieses Dokuments.
(2) Soll die Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, ist hierfür eine gesonderte ausdrückliche Erklärung erforderlich. Widerruft der Verbraucher anschließend, kann für die bis zum Widerruf vertragsgemäß erbrachte Leistung ein angemessener Wertersatz geschuldet sein. Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Erbringung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen.
17 Verbraucherstreitbeilegung
(1) Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
18 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist der Sitz des Anbieters Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende Gerichtsstände bleiben unberührt.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Widerrufsbelehrung für Dienstleistungen
Diese Belehrung ist Verbrauchern vor Vertragsschluss in Textform zur Verfügung zu stellen, wenn ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Mind your Business GbR
Helen Röcker und Björn Röcker
Berggasse 35
72116 Mössingen
E-Mail: helen.roecker@mindyourb.de
Telefon: 0176 44734481
mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel eines mit der Post versandten Briefes oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen. Dieser entspricht dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns über die Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen.
Muster Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
An Mind your Business GbR, Helen Röcker und Björn Röcker, Berggasse 35, 72116 Mössingen, E-Mail: helen.roecker@mindyourb.de
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ____________________________________________________________________________
Bestellt am / Vertrag geschlossen am: __________________________________________
Name des Verbrauchers: _______________________________________________________
Anschrift des Verbrauchers: ___________________________________________ ____________________________________________________________________________
Datum: _______________________ Unterschrift: _________________________________
Die Unterschrift ist nur bei Mitteilung auf Papier erforderlich.